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Bergwacht-Streckschiene - 40er


Bergwacht-Streckschiene 40er / 50er Jahre

Die Bergwacht-Streckschiene  wurde 1945 wie der Gramminger Sitz vom legendären Entwickler und Visionär der Bergwacht Bayern, Wiggerl Gramminger entwickelt. Es handelt sich um einer Weiterentwicklung er Thomassplint-Streckschiene die in den 40ern bereits in der US Armee verwendet wurde.
Ziel ist es gebrochene Unterschenkel und körperfern gebrochene Oberschenkelknochen unter Zug zu nehmen. Die Bruchenden werden so von einander entfernt und die Schmerzen deutlich gelindert. Das Prinzip ist bis heute sowohl präklinisch als auch in der innerklinischen Notfallversorgung als sogenannte "Extension" in Verwendung.
Ausserdem kann so eine gerade Stellung des gebrochenen Beines erreicht werden, dies erleichtert den Transport ungemein.  
Hier eine der Ur-Versionen mit Rändelschraube auf Gewindestange für die Extension. Verwendet in Bayern und Österreich von 1945 bis etwa 1980.
In Österreich wird die Bergwacht-Streckschiene auch Bayerische Schiene genannt.



Daten:
Größe:
Gewicht:
Hersteller: Bergwacht Bayern
Herstellungsjahr:
Material: Baumwolle, Aluminium, Stahl

Weitere Bilder:









Oben: Schienen im Vergleich, Thomas-Splint, Improvisation mit Ski-Stöcken, BW-Streckschiene
Unten: Die Schiene in Verwendung bei der BW Bayern
Quelle: Ludwig Gramminger "Das gerettete Leben" Bergverlag Rother 1986