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Akja - Pulkeschlitten - 1940er


Pulke Schlitten – Bootsschlitten der Wehrmacht
der Ur-Akja




Die Gebirgsjäger der Wehrmacht entdeckten im 2. Weltkrieg in Lappland den Akja, er wurde dort als mit Fell bespanntes Holzgestell seit langer Zeit für den Transport über Schnee verwendet. Der Name der Samen wurde zu „Bootsschlitten“ eingedeutscht.

Erste Akjas wurden zur Weiterentwicklung und Erprobung in die Gebirgssanitätsschule nach St. Johann i.T. gesandt und dort dann ganz aus Holz gefertigt.

Bevor Wiggerl Gramminger den Akja aus Aluminium nachfertigte wurden hölzerne Bootsschlitten in der Wehrmacht

und der Nachkriegszeit als Transportmittel für Material und Verwundete auf Schnee verwendet. Hier handelt es sich um ein Originalstück, dass nach dem Krieg im Ötztal weiterverwendet wurde. Nachträglich wurde eine Kuh-Anbindekette als Bremskette hinzugefügt.

Es handelt sich hier um den Ur-Vater des Patiententransportmittels im Schnee überhaupt.
 

Daten:
Länge: 2425 mm
Kleinste Breite: 150 mm
Größte Breite: 605 mm
Höhe: 225 mm
Herstellung: 1940er
Hersteller: Deutsche Wehrmacht
Material: Holz

Weitere Unterlagen:



Abnahmeskizze der Wehrmacht


Bild aus Erläuterung des "Großen Pulk"


Akja im Einsatz an der Eismeerfront

Weitere Bilder: